Thema11. Spieltag - Die Analyse
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04.11.2008, um 22:12
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Paris Hilton ist offline Paris Hilton
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11. Spieltag - Die Analyse
Die Spitzenteams geben sich keine Blöße!

Die Spitzenteams weiter im Gleichschritt an der Spitze. Hoffenheim und Leverkusen grüßen weiter von ganz oben, aber auch die Bayern und Schalke setzen sich langsam fest. Den Tippspieltag gewinnt der gute Blackhawk mit sehr guten 17 Punkten. Gefolgt, man muss schon bald sagen wieder mal, von Cheesy mit 16 Zählern. Man wo würde der Junge stehen, wenn er immer tippen würde. 45 Tipps und 68 Punkte. Das ist die beste Marke aller Tipper. Dafür Respekt!!! Aber die Regelmäßigkeit spielt auch eine nicht unwichtige Rolle beim Tippspiel. So ist der Blurry punktgleich mit Ratio an der Spitze.

Das Freitagsspiel:

Bayer Leverkusen - VFL Wolfsburg 2:0
Das Spiel der Geheimmeisterschaftsanwärter begann sehr zäh. In Hälfte 1 wenig Torraumszenen und wenige Aufreger in der ausverkauften Bay - Arena. Wolfsburg stand sehr tief und machte es den spielbestimmenden Leverkusern schwer Chancen zu erspielen. Die Wölfe hingegen warteten auf Konter. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte noch Henrique für Bayer bei Kopf. Nach dem Wechsel nahm die Partie an Fahrt auf. Bayer jetzt auch endlich mit Chancen, die der immer stärkerwerdene Barnetta verwertete. Zuvor parierte Benaglio 2 mal stark. Nach dem Tor lief es besser und die Werkself legte das 2:0 nach. Wolfsburg nun auch endlich in der Partie und mit wütenden Angriffen. Sie scheiterten doch am Nationalkeeper Adler, der an diesem Abend nicht zu überwinden war. Bayer für einen Tag Tabellenführer.

Die Samstagsspiele:

FC Bayern München - Arminia Bielefeld 3:1
Es war das erwartete Spiel auf ein Tor. Bayern von Beginn an Herr in der Allianz Arena. Die machten enormen Druck auf die Bielefelder, nur Chancen sprangen wenig heraus gegen die gutsortierte Arminenabwehr. Erst als die Ost - Westfalen offensiver wurden fiel das 1:0 für Bayern. Wenige Minuten später allerdings der Ausgleich nach einem Foul von Demichelis. Wichniarek besorgte das 1:1. Nach der Pause und endlich mit Lukas Podolski wieder nur der Sturmlauf der Münchner. Unzählige Ecken und Chancen wurden versiebt. Da musste schon ein Konter im eigenen Stadion das 2:1 bringen. Poldi bereitet mustergültig auf Ribery vor. Das 3:1 machte dann auch der Prinz per Elfer. Dennoch wirkte er nicht glücklich im Spiel und bei den Bayern. Das sah man vor allem nach dem Spiel.

Werder Bremen - Hertha BSC 5:1
Die Torfabrik ist zurück und wie! Den Bremer gelingt endlich der Befreiungsschlag. Mit einer überzeugenden Leistung und einen überragenden Diego fegt Bremen Hertha aus dem Weserstadion. Werder von Beginn an hellwach und mit Druck. Das 1:0 fiel nach einem Eigentor, begünstigt durch einen Torwartfehler von Jungspieler Gäng. Werder legte nach und ließ die Zügel nicht schleifen. Diego mit Zauberbrustlupfer zum 2:0. es ging Schlag auf Schlag und die alte Dame sah alt aus. Das 3:0 nach einer Ecke von Frings durch Rosenberg. Endlich Pause aus Herthasicht. Nach dem Tee begann der Partie etwas ruhiger. Werder nicht mehr so dominant, aber dennoch mit dem 4:0 durch Pizarro. Bremen schaltete nun 2 Gänge zurück und der Hauptstadtclub kam zum Ehrentreffer, der aber nicht unbeanwortet blieb. Wieder Pizarro mit dem 5:1.

VFB Stuttgart - 1.FC Köln 1:3
Der erste Angriff der Kölner war gleich ein Tor. Lehmann hielt den strammen Schuss von Radu nicht fest und Novakovic staubte ab. Von diesem frühen Rückstand sollte sich der VFB lange nicht erholen. Zwar sahen die Zuschauer in der ausverkauften Mercedes - Benz Arena eine bemühte und spielbestimmende Schwabenmannschaft, doch wurde das Tor von Mondragon zu selten in Gefahr gebracht. Die 2. Hälfte begann ausgeglichen und höhepunktsarm. So war es ein langer Ball von Gästekeeper Mondragon den "Nova" eiskalt verwertete zum 0:2. Auch der Anschlusstreffer der Stuttgarter half da wenig, da in der Folge zu wenig Druck gemacht wurde. Die Geißböcke um Trainer Christoph Daum machten in der Nachspielzeit den Sack zu und sorgten für die Überraschung.

Hannover 96 – Hamburger SV 3:0
HSV vs. HSV. Fanfreundschaft herrscht auf den Rängen, auf den Platz natürlich nicht. In der ausverkauften AWD - Arena waren zunächst die Hamburger die bessere Mannschaft im Nordderby, doch ein fulminanter 20m Flatterball von Schulz stellte die überraschte Führung für 96 her. In der Folgezeit viel Fehlpässe und sehr wenig Spielfluss. Eine der wenigen gelungenen Kombinationen im ersten Durchgang schloss Schlaudraff überlegt für 96 ab. Nach dem Wechsel legten die Elbestädter eine Schippe drauf, blieben aber glücklos. Die Niedersachsen hingegen nutzte ihre erste Möglichkeit zum 3:0 Endstand. Am Ende ein Tor zu hoch, aber da danach fragt in einer Woche keiner mehr.

Energie Cottbus – Schalke 04 0:2
Energie setzte von Anfang an auf eine kompakte Defensive und machten die Räume sehr eng für die Schalker, die kaum ein Mittel dagegen fand. Cottbus setzte in der Folge auf Konter und war gefährlich durch Sörensen, der an Neuer scheiterte. Ein gutes Spiel sahen die gut 16000 Zuschauer bis zur Halbzeit nicht im Stadion der Freundschaft. Nach dem Wechsel wurde die Partie etwas besser, was auch daran lag, dass sich Schalke selbst schwächte. Engelaar beleidigte den Linienrichter und flog berechtigter Weise mit ROT vom Platz. Jetzt kam Cottbus und machte Druck, scheiterten aber nicht nur einmal am sehr gut aufgelegten Neuer. In der Druckphase der Cottbuser fiel das 0:1 für Schalke. Wieder eine Standard, wieder mal Westermann. Klasse! In der Schlussminute dann noch ein Elfmeter für Schalke, den Farfan erst im Nachschuss einschieben konnte. Am Ende ein etwas glücklicher Sieg.

TSG Hoffenheim – Karlsruher SC 4:1
Wer soll diesen Sturm nur stoppen, fragten sich nicht nur die Karlsruher auf den Rängen im ausverkauften Carl – Benz Stadion von Mannheim? Die TSG setzt sich im Badenderby am Ende verdient durch. Hoffenheim gewohnt angriffslustig und auch mit Chancen, die der seit Wochen starke Miller alle zu Nichte machte. Als Hoffenheim gerade am zweifeln war, fiel das 1:0. Natürlich Ibisevic! Karlsruhe mit einer Chance in Hälfte 1, die sie zum Ausgleich nutzten. So ging es auch in die Pause. Nach der Pause brannte Hoffenheim wieder ein Offensivfeuerwerk ab. Die laufstarken Stürmer, in Person von Obasi und Ibisevic machten jeder ihr Doppelpack und der KSC war geschlagen. Ohne Miller wäre der Sieg wohl noch 2- 3 Tore höher ausgefallen.


Die Sonntagsspiele:

Borussia Dortmund – VFL Bochum 1:1
Im „kleinen“ Revierderby zwischen dem BVB und dem VFL sahen die Fans zunächst einen verhaltenen Beginn. Die Borussia war um Spielkontrolle bemüht, der VFL um Sicherheit in der Abwehr. So leisteten sich die Borussen zu viele Aufbaufehler, die Weidenfeller allesamt entschärfte. Gegen den Volleyschuss von Zdebel nach einer Ecke, war aber auch er machtlos. Dortmund danach einfach nur harmlos und unkreativ, bis Subotic einen genialen Pass auf Zidan spielte, den der super verwertete. Nach der Pause mehr Tempo im Signal - Iduna Park. Dortmund versuchte viel, es gelang wenig. Kehl versiebte noch die größte Chance in der 80. Minute. Am Ende konnte der BVB noch über einen zufrieden sein. Bochum hatte noch einige gute Kontermöglichkeiten, die schwach abgeschlossen wurden.

Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 1:2
Die Eintracht setzt sich im Abstiegsknaller vom Sonntag durch. Die Partie begann flott im gutgefüllten Borussia – Park. Chancen hüben wie drüben. Vor allem Marin sorgte auf Gladbacherseite für Tempo. Der junge Nationalspieler sollte auch das 1:0 einleiten, dass Russ ins eigene Tor köpfte. Der Ausgleich fiel schnell und ebenso überraschend. Eine schöne Einzelleistung von Korkmaz schloss Fenin wunderbar ab. Nach dem Wechsel war die stark ersatzgeschwächte Frankfurtermannschaft die bessere Mannschaft. Dies wurde auch belohnt. Fink drehte das Spiel zugunsten der Hessen. Gladbach versuchte nochmal alles, scheiterte aber an sich selbst. Für Frankfurt ein wichtiger Auswärtssieg gegen den Abstieg und einen direkten Konkurrenten.

FAZIT:
Es war wieder viel los am 11. Spieltag der Bundesligasaison 2008/2009. In jedem Spiel Tore… Was will das Fussballerherz mehr!! Das Feld wird weiter vom Überraschungstabellenführer Hoffenheim angeführt. Es sei angemerkt, dass der letzte Aufsteiger, der zu diesem Zeitpunkt an der Spitze stand, der 1. FC Kaiserslautern war. Wie das endete wissen wir alle. Mit der deutschen Meisterschaft. Im Tippspiel sicherte sich Blackhawk zum ersten Mal den Tagessieg. Glückwunsch dazu. Dennoch geht es nur über die Regelmäßigkeit, was besonders schade ist für Cheesy. In diesem Sinne! Weiter tippen, es macht so Spaß und man erkennt Erfolge.


MFG Paris



Wer in die Fussstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren!

Nur wer seine Wurzeln achtet, kann Großes erreichen.

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05.11.2008, um 23:24
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Ratio ist offline Ratio
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RE: 11. Spieltag - Die Analyse
Ja, wieder ein Spieltag vorbei, einige Überraschungen waren es wieder, oder nicht?
Hamburg und Hertha verlieren langsam den Anschluß an die Spitze!
Werder zimmert mal wieder dem Gegner 5e rein und dann das Debakel gegen Panathinaikos gestern. Also im Wettbüro sollte man Werder lieber meiden, die sind mal so und mal so.
Leverkusen wieder mit extrem tollen Fußball und zwar das gesamte Spiel über, das war wirklich klasse anzusehen, Respekt!
Und 1899? Tja, was soll man da noch sagen. Was die da machen können die wohl selber gar nicht glauben, aber wer weiß ob da nicht bald eine Kriese einsetzt?

Im Tippspiel isses ja wirklich eng jetzt. Blurry, Paris und meine Wenigkeit liegen vorn, das wird Spannend, weil auch von weiter hinten werden sie noch kommen!



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